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Produkte · Monitoring

Dass die Seite weg ist, soll dir nicht der Kunde sagen.

Alle fünf Minuten ein Aufruf von außen: Antwortet die Adresse, wie schnell, mit welchem Status, wie lange läuft das Zertifikat noch, steht der erwartete Text auf der Seite. Daraus entstehen Verfügbarkeit, Vorfälle mit Grund und eine Ampel, die schon rot ist, bevor jemand anruft. Für die Systeme aus dem Studio richtet sich das beim Bereitstellen von selbst ein — und für jede andere Adresse legst du den Monitor selbst an.

Zum Preis, ehrlich: Die Überwachung der Systeme, die du im Studio betreibst, richtet sich beim Bereitstellen selbst ein und steht in deiner Landschaftsübersicht. Was eine eigene Überwachung fremder Adressen kostet, steht noch nicht in unserer Preisliste — frag uns, dann sagen wir dir, woran wir gerade sind.

Die Liste der überwachten Adressen mit Stand, Verfügbarkeit über 7 und 30 Tage, Takt und Zertifikatsrestlaufzeit.
Eigene und fremde Adressen in einer Liste. Was das Studio selbst angelegt hat, ist als „vom Studio gepflegt“ gekennzeichnet und gegen Handgriffe geschützt.

01 — Auch fremde Systeme

Es muss nicht bei uns laufen, um überwacht zu werden.

Die meisten Überwachungen scheitern nicht an der Technik, sondern an der Grenze des eigenen Hofes: Das Werkzeug kennt nur die Systeme, die es selbst betreibt — und genau die, die einem nachts Sorgen machen, laufen woanders. Hier ist die überwachte Einheit eine Adresse. Ob dahinter eine Instanz aus dem Studio steht, ein System beim Kunden im Keller, etwas auf AWS oder der Auftritt, den eine andere Agentur betreut, ändert am Monitor nichts.

Aus dem Studio

Beim Bereitstellen angelegt, auf den Kundenauftritt, Takt fünf Minuten. Ohne Zutun, aber erst ab dem Zertifikat — sonst meldete er einen Ausfall, den es nie gab.

Beim Kunden

Ein System im eigenen Rechenzentrum, erreichbar über eine öffentliche Adresse. Selbst angelegt, selbst eingestellt.

Bei einem Hyperscaler

Gehostet in der Region, die im Vertrag steht. Der Monitor fragt von außen — ihm ist gleich, wo es steht.

Ganz fremd

Der Shop eines Kunden, eine Landingpage, eine Schnittstelle. Jede Adresse, die über HTTP antwortet.

Einen Monitor, den das Studio angelegt hat, fasst es danach nie wieder an — auch nicht, wenn sich die Adresse der Instanz ändert. Der Grund ist derselbe wie überall hier: Was du eingestellt hast, gehört dir. Der Preis dafür ist ehrlich benannt: Nach einem Umzug muss der Monitor von Hand nachgezogen werden.

02 — Was geprüft wird

Nicht nur „antwortet sie“.

„Erreichbar“ ist eine schwache Frage. Ein Server, der mit einer Fehlerseite antwortet, ist erreichbar. Eine Seite, deren Zertifikat in drei Tagen abläuft, ist erreichbar. Eine Startseite, auf der der Katalog fehlt, ist erreichbar. Deshalb prüft ein Monitor mehr als eine Zahl:

Die Vorgabe ist der schlichte HTTP-Aufruf, nicht die vollständige Browserladung — 288 echte Seitenladungen am Tag je Adresse kosten mehr, als die Frage „ist sie da“ wert ist. Wer die Aufbauzeit messen will, schaltet sie je Monitor dazu.

03 — Die Zahlen

Verfügbarkeit, die man nachrechnen kann.

24 Stunden, 7 Tage, 30 Tage. Dazu die Anzahl der Messungen, wie viele davon erreichbar waren, die mittlere Antwortzeit, die Zahl der Ausfälle und die aufsummierte Ausfallzeit. Und ein Verlauf, in dem man die Spitzen sieht, bevor sie zu Ausfällen werden.

Die Verfügbarkeit eines Monitors über 24 Stunden, 7 und 30 Tage, dazu der Verlauf der Antwortzeiten.
4.866 Messungen in 30 Tagen, 84 ms im Schnitt, vier Ausfälle, 779 Minuten. Der Verlauf zeigt jede einzelne Prüfung.

1

Kein Messwert ist nicht null Prozent
Wo nie geprüft wurde, steht ein Strich. 100 % wären eine Behauptung über etwas, das nicht stattfand.

2

Ein Tag ohne Messung zählt nicht mit
Server aus, Auftrag nicht eingeplant: Das ist eine Lücke im Betrieb der Überwachung und kein Ausfall deiner Seite.

3

Gewichtet nach Prüfungen
Eine Adresse mit zwei Messungen wiegt nicht so schwer wie eine mit achttausend. Sonst steht dort eine Zahl, die keine Seite je erlebt hat.

04 — Vorfälle

Mit Grund, nicht nur mit Uhrzeit.

Ein Ausfall ist eine eigene Zeile, von seinem Beginn bis zu seinem Ende, mit Dauer und mit dem Satz, der ihn ausgelöst hat. „Keine Antwort innerhalb von 10.000 ms“ ist eine andere Geschichte als „HTTP 404, erwartet war 200“ — und wer beides nur als rotes Feld sieht, sucht zweimal.

Die Einstellungen eines Monitors und darunter die Liste der Vorfälle mit Beginn, Ende, Dauer und Grund.
Die Einstellung steht über den Vorfällen — beim Nachsehen fragt man ohnehin zuerst, was eigentlich geprüft wurde.

05 — Zusammen mit dem SLA

Dieselbe Installation, auf die auch der Vertrag zeigt.

Ein System im CRM trägt seine Adresse. Ein Vertrag zeigt auf dieses System und bringt die Reaktionszeit mit. Ein Ticket des Kunden hängt am selben System und bekommt daraus seine Frist. Und die Überwachung fragt dieselbe Adresse alle fünf Minuten. Das ist kein Zufall und keine Integration zwischen vier Produkten — es ist ein Datenmodell.

06 — Was fehlt

Drei Dinge, die hier noch nicht gehen. Ungeschönt.

Nur von außen, nur über HTTP

Es läuft kein Agent auf dem überwachten Rechner. Also keine CPU, kein Arbeitsspeicher, keine Plattenfüllung, kein Ping, keine offenen Ports, keine Datenbankabfrage. Was nicht über eine Webadresse zu sehen ist, sieht dieses Werkzeug nicht.

Keine Statusseite für deine Kunden

Die Zahlen stehen euch zur Verfügung, nicht der Öffentlichkeit. Eine Seite, auf der ein Auftraggeber selbst nachsieht, ob sein System gerade läuft, ist nicht gebaut.

Keine Bereitschaftsplanung

Eine Störung geht als Mail an die eingetragenen Empfänger. Wer heute Nacht dran ist, wen es nach zehn Minuten ohne Reaktion zusätzlich weckt, und auf welchem Weg — das entscheidet dieses Werkzeug nicht.

Weiter

Vier Werkzeuge, ein Server, ein Datenmodell.

Website, Vertrieb, Kundenportal, Projekte — und alles davon gehört dir.