POSITIONEN
Je Abschnitt eine Zeile
Die Phasen des Plans werden Positionen, in Planreihenfolge. Der Aufwand der Unterschritte summiert sich rekursiv in die Menge des Abschnitts – gerechnet in Personentagen, weil der Plan in Personentagen denkt.
CRM · Angebote
Der übliche Weg führt aus dem CRM heraus: Kunde markieren, Textverarbeitung öffnen, Anschrift einfügen, Positionen aus einer Preisliste abtippen, Nummer aus einer Tabelle holen, speichern als Angebot_Meier_final_v3_NEU.docx – und im CRM steht anschließend „Angebot raus“ in einem Notizfeld. Hier hängt das Angebot am Vorgang und zieht Kunde, Ansprechpartner und Anschrift von dort. Die Nummer vergibt das System.
01 — Positionen und Summen
Positionen kommen aus deinem eigenen Produktkatalog – dort stehen die Preise einmal und nicht in jedem Angebot neu – oder als freie Zeile, wenn der Fall ausnahmsweise keiner aus dem Katalog ist. Menge, Einheit, Einzelpreis, Summe, Steuersatz: alles rechnet sofort mit. Der Klassiker, bei dem Position 7 seit drei Angeboten den Preis von 2022 trägt, fällt damit weg.
02 — Aus dem Projektplan
Das ist die Brücke, die den meisten CRMs fehlt – weil sie den Projektplan nicht kennen. Hier liegen beide im selben Datenmodell. Also kann aus den Hauptelementen des Plans ein Angebot entstehen, das die Arbeit tatsächlich abbildet, statt einer Pauschale, die jemand um 23 Uhr geschätzt hat.
POSITIONEN
Die Phasen des Plans werden Positionen, in Planreihenfolge. Der Aufwand der Unterschritte summiert sich rekursiv in die Menge des Abschnitts – gerechnet in Personentagen, weil der Plan in Personentagen denkt.
NACHVOLLZIEHBAR
Unter jeder Position stehen ihre Unterschritte mit Titel, Aufwand und Rolle, zwei Ebenen tief. Damit die Zahl nicht vom Himmel fällt, wenn im Termin jemand fragt, wofür genau die zwölf Tage sind.
PREIS
Am Plan gibt es keinen Preis – nur Aufwand. Den Tagessatz gibst du am Knopf mit. Lässt du ihn leer, kommen nur die Mengen und alle Preise stehen auf null: eine Aufwandsübersicht statt eines Preisangebots.
ANHANG
Als letzte Position, Menge null, Preis null: Zeitraum, Umfang, das Vorhaben, dann Abschnitt für Abschnitt mit Terminen und Aufwand. Und der Satz, der später zählt – dass sich dieses Angebot nicht mitverschiebt, wenn sich der Plan verschiebt.
03 — Was der Kunde sieht
Ein Angebot lässt sich teilen – der Kunde bekommt eine Ansicht im Browser, mit Positionen, Summen, Gültigkeit und dem Anhangtext. Auf dem Telefon lesbar, ohne Programm, ohne das Herumschieben eines A4-Dokuments auf sechs Zoll. Und ohne die Frage, ob der Anhang wieder im Spamfilter gelandet ist.
04 — Stand und Gültigkeit
Entwurf, versendet, angenommen, abgelehnt – und ein Datum, das etwas bedeutet. Die Gültigkeit ist kein Zierrat: Ein abgelaufenes Angebot fällt im System auf, bevor jemand freundlich anruft und fragt, ob der Preis noch steht. Julia nimmt genau das in ihre Rangfolge auf – abgelaufene und in sieben Tagen ablaufende Angebote stehen bei ihr weit oben.
05 — Was fehlt
Positionen, Summen und Gültigkeit stehen, die Druckansicht auch. Ein Dokument in deinem Layout, mit Briefkopf und Fußzeile, ist noch nicht gebaut. Der Weg dahin steht offen – fertig ist er nicht, und wir tun auch nicht so.
Das CRM verschickt keine Mails mit dem Angebot im Anhang. Du teilst die Adresse, der Versand passiert in deinem Postfach – und der Eintrag darüber ist ein Klick.
Der Kunde kann das Angebot lesen, nicht annehmen. Die Zusage kommt weiter per Mail oder Anruf, und den Stand setzt ein Mensch.
Weiter im CRM
Die Aktivitätsspur – der Teil, den in anderen Systemen niemand pflegt.