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CRM · Agenten (AgenticAI)

Ein Agent ist eine Anweisung in Sätzen. Kein Diagramm, das nur einer versteht.

Wenn etwas passiert, verstehe es, schau nach, entscheide – und tu etwas. So liest sich ein Agent hier, und so wird er gebaut: Satz für Satz, mit Werten als Chips, die sagen, woher sie kommen. Was er nur vorschlägt, wartet auf dein OK. Was er selbst tun darf, hast du ihm ausdrücklich erlaubt – je Schritt, nicht pauschal.

Die Agentenliste im CRM: je Agent Name, Schalter an oder aus, der Wenn-Satz, die Zahl der Läufe und gelb, was auf ein OK wartet.
Jeder Agent auf einer Karte: an oder aus, wann er anspringt, wie oft er lief – und gelb, was auf dein OK wartet.

01 — Fünf Wörter

Wenn. Verstehe. Schau nach. Entscheide. Tu.

Automatisierungswerkzeuge zeigen Kästen und Pfeile, und nach drei Wochen weiß nur noch einer im Haus, welcher Pfeil warum wohin geht. Hier steht derselbe Ablauf als Geschichte: ein Wort links, ein Satz rechts. Wer einen Agenten liest, liest eine Anweisung an einen neuen Kollegen – und wer ihn ändert, ändert einen Satz.

WENN

Was ihn weckt

Eine Mail im Postfach, eine Anfrage über die Website, ein neuer Lead im CRM, ein Zeitplan – oder jemand startet ihn von Hand. Er kennt dann Absender, Betreff, Text, Firma: die Chips zeigen es.

VERSTEHE

In deinen Worten

„Ordne die Mail ein. Vertrieb heißt Kaufinteresse oder Preisfrage, Support heißt ein Problem …“ Dazu, was er sich merken soll: Kategorie, Sprache, Zusammenfassung – als Felder mit erlaubten Werten.

SCHAU NACH

Im eigenen Bestand

Die Firma zur Absenderdomain, der Vertrag mit seiner Reaktionszeit, offene Tickets, das Produkt zum Lead. Er weiß danach je Treffer, was in den Spalten steht – und die nächsten Sätze können es benutzen.

ENTSCHEIDE

Nach einem Chip

„Nach Kategorie – und geh den passenden Weg.“ Je Wert ein eingerückter Zweig: Wenn vertrieb, wenn support, wenn reklamation, sonst. Ein neuer Zweig ist ein Wort und Enter.

TU

Einen Schreibweg des CRM

Lead anlegen, Aufgabe anlegen, Ticket anlegen, Team benachrichtigen, individuell antworten. Dieselben Wege wie bei Julia – nicht eine zweite Fassung, die irgendwann auseinanderläuft.

02 — Erst fragen, selbst tun

Was er nur vorschlägt, wartet auf dein OK.

An jedem „Tu“ steht ein Schalter mit zwei Worten: erst fragen oder selbst tun. Die Vorgabe ist fragen. Ein Agent, der eine Vertriebsanfrage für eine Reklamation hält, legt dann keinen falschen Lead an – er legt eine Karte vor, mit allen Werten, und du klickst „Ja, mach das“ oder „Nein, lass es“. Was eindeutig ist, schaltest du auf selbst tun. Bewusst, je Schritt.

Drei Vorschläge eines Agenten warten auf ein OK: eine Aufgabe zum Nachfassen, eine individuelle Antwort auf Französisch und ein neuer Lead – je mit Ja, mach das und Nein, lass es.
Eine französische Anfrage: Der Agent schlägt die Aufgabe, die Antwort in der Sprache der Absenderin und den Lead vor – drei Karten, drei Klicks, nichts geschrieben, bis du es sagst.

03 — Woher der Wert kommt

Gelb steht fest. Lila kommt von weiter oben.

Jeder Wert in einem Satz ist ein Chip. Gelb heißt: dieser Wert ist immer derselbe – „website“ als Quelle, „admin“ als Zuständiger. Lila mit Pfeil heißt: er kommt aus einem Schritt davor – der Name aus der Anfrage, die Zusammenfassung vom Verstehen, die Reaktionszeit aus dem Vertrag. Grau gestrichelt heißt: noch leer. Ein Klick auf den Chip zeigt, was der Schritt an dieser Stelle überhaupt wissen kann – nur Schritte davor, nichts danach.

Ein Entscheide-Schritt mit drei Zweigen: vertrieb legt einen Lead an, support eine Aufgabe, reklamation eine Aufgabe mit erst fragen – die Felder tragen lila Chips aus der Anfrage und dem Klassifizierer.
Wenn vertrieb: Lead anlegen, selbst tun – Name, Firma, Mail aus der Anfrage, die Notiz vom Klassifizierer. Wenn reklamation: erst fragen.

04 — Ausprobieren

Gib ihm einen Fall, bevor du ihn einschaltest.

Rechts neben dem Rezept – so nennen wir die Sätze, aus denen der Agent besteht – steht ein Probefall mit Beispielwerten – eine Anfrage von Miriam Falk, Nordwind Automation, 40 Arbeitsplätze. „Probelauf starten“, und du siehst die Spur als Sätze: was er gesehen hat, was er verstanden hat, wo er abgebogen ist, was er getan hätte. Was er nur vorschlägt, steht darunter mit „Er fragt:“ – und wartet.

1

Fall eintragen
Absender, Betreff, Text – oder die Vorgabe lassen

2

Laufen lassen
Mit dem gespeicherten Stand, nicht mit dem halben Entwurf

3

Spur lesen
Jeder Schritt mit Ergebnis: getan, wartet, übersprungen, Fehler

4

Einschalten
Erst dann läuft er von selbst – und zwar nur dann

Oder sag es in einem Satz. „Wenn die Kategorie Reklamation ist, lege eine Aufgabe für Miriam an statt für admin“ – unter dem Rezept steht ein Feld dafür. Der Agent wird umgebaut, und du siehst oben, was sich geändert hat. Gespeichert wird trotzdem erst, wenn du es sagst. Wer die Kästen und Pfeile doch sehen will: „Als Graph“ öffnet die technische Ansicht.

05 — Fertige Agenten

Zwei Postfächer, die sich selbst sortieren.

„Fertigen Agenten nehmen“ zeigt Vorlagen, die im eigenen Haus laufen. Die paar Fragen danach – welches Postfach, wer im Team – sind alles, was ihnen noch fehlt. Sie kommen ausgeschaltet an: lesen, ausprobieren, einschalten.

Anfragen an sales@

Wenn eine Mail ankommt: verstehe Kategorie, Sprache und Produktinteresse mit dem Produktkatalog im Rücken. Schau nach, ob die Firma schon Kunde ist. Lege den Lead an, eine Aufgabe zum Nachfassen – und schlage eine Antwort vor, in der Sprache der Absenderin, im selben Gesprächsfaden.

Support-Postfach

Wenn eine Mail ankommt: finde die Firma über die Absenderdomain, hol den Wartungsvertrag und seine Reaktionszeit, lege das Ticket mit Frist an, mit dem Absender als Melder – und benachrichtige das Team. Gemessen am 12.09.: eine englische Supportmail, sechs von sieben Schritten ohne Menschen, Ticket T-2026-000005 mit Reaktionsfrist aus dem Vertrag Bronze.

06 — Was fehlt

Vier Dinge, die hier noch nicht gehen. Ungeschönt.

Kein Rückgängig im Rezept

„Verwerfen“ holt den gespeicherten Stand zurück, nicht den Schritt davor. Wer drei Sätze geändert hat und den zweiten zurück will, ändert ihn noch einmal. Die Fassungsgeschichte gibt es – auf der Graphansicht, nicht hier.

Kunde, Lead und Benutzer als Klartext

Wer einen festen Kunden in ein Feld setzt, tippt Kennung oder Namen. Ein Sucher, der beim Tippen vorschlägt, fehlt. Aus einem Schritt davor kommt der Wert dagegen sauber – das ist der Weg, den die Vorlagen nehmen.

Der Absender ist der Betreiber

Eine Antwort an den Kunden geht heute von der Absenderadresse des Betreibers hinaus, nicht von der der Agentur. SPF und DKIM für fremde Absender sind eine eigene Entscheidung, die noch nicht getroffen ist.

Die Graphansicht ist nicht schöner geworden

„Als Graph“ zeigt Knoten, Kanten und Eigenschaften wie bisher – für den Fall, dass ein Agent so verzweigt ist, dass er als Kette nicht mehr lesbar ist. Das ist die Ansicht für Experten, und sie sieht auch so aus.

Weiter im CRM

Und was die Agenten anlegen, landet im Umsatz – oder eben nicht.

Der Bereich Sales liest Stripe und lexoffice und zeigt MRR, ARR und Wachstum – mit der Summe über alle Quellen.