Beta-Phaseopenbi Studio ist in der Beta – 30 Tage kostenlos testen statt 7, alle Produkte und Zusätze inklusive.Was das heißt →
openbi Studio
Anmelden Kostenlos starten

CRM · Kunden und Kontakte

Jedes CRM hat ein Feld namens „Custom Field 3“.

Es heißt in jedem System anders und bedeutet überall dasselbe: Hier hat das Werkzeug kapituliert und dir einen Zettel hingelegt. Nach einem Jahr stehen drei Bedeutungen darin, zwei davon von Kollegen, die nicht mehr da sind. Auswerten kann man es nicht, löschen traut sich keiner. Eine Kundenakte ist hier eine Zeile in deinem Datenmodell – fehlt ein Feld, legst du es an. Kein Zusatzmodul, keine teurere Stufe, kein Ticket, das im Sommer beantwortet wird.

Die Kundenliste als Karten: je Firma die Zahl der Ansprechpartner, der offenen Vorgänge und der Umsatz, dazu Kundennummer und Ort.
Je Karte drei Zahlen – Kontakte, Vorgänge, Umsatz. Der Umsatz ist gerechnet, nicht getippt.

01 — Die Akte

Ein Feld anzulegen dauert hier länger zu erklären als zu tun.

Du sagst, was fehlt – der Assistent legt das Feld an der Entität an, und danach steht es in der Akte, in der Liste, im Filter und im Angebot. Nicht als Textfeld für alles, sondern mit Datentyp: Zahl, Datum, Auswahl, Verweis auf eine andere Tabelle. Anderswo heißt derselbe Vorgang „Anforderung“ und hat einen Ansprechpartner beim Hersteller.

Was eine Branche wirklich brauchtIm Standard-CRMHier
Tischlerei: Objektart und Bauabschnitt„Custom Field 3“ und „Custom Field 4“, beide TextZwei eigene Felder mit festen Werten – und die Liste filtert danach
Agentur: Betreuer und Retainer-StundenEin Freitextfeld, in dem „Anna, 10h“ steht. Manchmal „Anna 10 Std.“Ein Verweis auf den Benutzer, eine Zahl daneben – auswertbar
Entsorger: Abfallschlüssel je KundeGibt es nicht. Also steht es in der Bemerkung, unter der AdresseEine eigene Entität, verwiesen aus der Kundenakte

02 — Die Ansprechpartner

Eine Firma ist keine Person. Erstaunlich viele Systeme sehen das anders.

Beliebig viele Kontakte je Kunde, jeder mit eigener Rolle, eigenen Statuswerten und eigener Erreichbarkeit. Das klingt selbstverständlich, bis man ein System kennt, in dem der Einkaufsleiter und die Firma dieselbe Zeile sind – und beim nächsten Wechsel im Einkauf die halbe Firmenhistorie mit umzieht.

03 — Die drei Zähler

Drei Zahlen auf der Karte. Und keine davon ist von letzter Nacht.

Kontakte, offene Vorgänge, Umsatz – aus derselben Quelle wie die Listen darunter. Das ist der Unterschied zu einer Kennzahl, die nachts ein Prozess ausrechnet und die einen Tag hinterherhinkt. Und zu der Woche, in der jemand herausfindet, dass sie seit März falsch war und alle Entscheidungen seitdem auch.

04 — Was daran hängt

Die Akte ist der Knotenpunkt, nicht die Endstation.

Weil alles im selben Datenmodell liegt, zeigt die Kundenakte auf alles, was mit diesem Kunden zu tun hat – ohne Schnittstelle, ohne nächtlichen Abgleich, ohne den Satz „das steht im anderen System“.

VORGÄNGE

Offene und abgeschlossene

Mit Stufe, Wert und erwartetem Abschluss. Was am Vorgang passiert, erscheint auch in der Akte.

ANGEBOTE

Mit Stand und Gültigkeit

Entwurf, versendet, angenommen, abgelehnt – und ein abgelaufenes Angebot fällt auf, bevor der Kunde anruft und es freundlich erwähnt.

PROJEKTE

Was daraus geworden ist

Der Kunde am Projekt ist derselbe Datensatz. Aus dem gewonnenen Vorgang wird ein Plan, aus dem Plan ein Angebot – in beide Richtungen lesbar.

SPUR

Die ganze Geschichte

Anrufe, Mails, Statuswechsel, Übernahmen – sortiert nach dem Zeitpunkt des Geschehens, nicht dem der Eingabe.

05 — Was fehlt

Drei Sätze, die in keiner Produktbroschüre stehen.

Kein Dublettenabgleich

Zwei Akten derselben Firma erkennt niemand automatisch. Die Suche findet sie, das Zusammenführen ist Handarbeit.

Kein Datentyp-Wechsel im Nachhinein

Aus einem Textfeld wird kein Verweis. Wer die Branche später als eigene Tabelle will, legt ein neues Feld an, übernimmt die Werte und hängt das alte ab. Deshalb lohnt es sich, beim Anlegen zehn Sekunden nachzudenken – der Assistent fragt von sich aus.

Keine Massenimporte auf Knopfdruck

Ein paar hundert Zeilen gehen im Gespräch. Für den Umzug eines Altbestands reden wir vorher über den Aufwand – als eigenes Angebot, nicht als Position, die im dritten Monat auftaucht.

Weiter im CRM

Aus einer Akte wird ein Vorgang. Vier Stufen, und „verloren“ ist keine davon.

Opportunities mit gewichteter Pipeline und einem Trichter, der Übergangsquoten zeigt statt Wunschzahlen.